Forumbeiträge

Tom Klapproth
25. Okt. 2021
In News
Der Regionalverkehr in Madagaskar ist schon seit dem 23.10.21 wieder im Gange. Für Reisende aus Europa öffnet Madagaskar seine Grenzen wieder am 06.11.21. Die Einreisenden müssen vor Ihrem Flug einen nicht älter als 72 Stunden, negativen PCR Test vorlegen. (unabhängig Ihres Impf- oder Genesenenstatus) Zusätzlich müssen sie bei Ihrer Ankunft in Madagaskar einen kostenpflichtigen PCR-Test machen lassen. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses muss man sich in Quarantäne begeben und darf währenddessen sein Hotel nicht verlassen. Reisende sind außerdem dazu verpflichtet, eine Reservierungsbestätigung über zwei Nächte Ihrer Unterkunft und den Nachweis einer Bezahlung eines Hotelzimmers für mindestens eine Nacht vorzulegen. Bei negativem Testergebnis darf man sich im ganzen Land frei bewegen. Ist das Ergebnis positiv, muss man 14 Tage in Quarantäne bleiben. Den Preis von 25€ für den PCR-Test soll man direkt mit dem Flugticket bezahlen. Allerdings sollte man damit rechnen, dass vor allem in der Anfangszeit der Test noch vor Ort bezahlt werden muss. Die Zahl der Flüge ist begrenzt, damit keine langen Warteschlangen im Flughafen aufkommen und die Labore nicht überlastet sind. Derzeit soll nur ein Flug alle 5 Stunden am Flughafen in Antananarivo ankommen. Madagaskar öffnet seine Grenzen
Madagaskar öffnet seine Grenzen content media
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Tom Klapproth
07. Sept. 2021
In News
Der Süden Madagaskars wird von einer heftigen Hungersnot geplagt. Grund dafür ist die langanhaltende Trockenheit und mehrere Sandstürme der letzten Jahre. Betroffen sind vor allem Kinder. Mittlerweile ist jedes 6te Kind im Süden akut von Unterernährung betroffen. AMBOVOMBE, MADAGASKAR - Der Exekutivdirektor des UN World Food Programme (WFP), David Beasley, fordert die Welt zum Handeln auf, nachdem er im Süden von Madagaskar Zeuge der unsichtbaren Krise geworden ist, durch die ganze Gemeinden am Rande des Hungertodes stehen. „Ich haben Frauen und Kinder getroffen, die um das nackte Überleben kämpften; sie waren stundenlang gelaufen, um zu unseren Nahrungsmittelverteilstellen zu gelangen. Sie waren diejenigen, die gesund genug waren, um es zu schaffen“, sagte Beasley von einem Ernährungszentrum in der Region. „In Madagaskar gab es mehrere Dürreperioden hintereinander, die die Gemeinden an den Rand des Hungertodes gebracht haben. Familien leiden und Menschen sterben bereits an schwerem Hunger. Dies ist nicht auf Krieg oder Konflikte zurückzuführen, sondern auf den Klimawandel. Dies ist eine Region der Welt, die nichts zum Klimawandel beigetragen hat, aber jetzt sind sie es, die den höchsten Preis dafür zahlen.“ Der Süden Madagaskars erlebt die schlimmste Dürre seit vier Jahrzehnten und mehr als 1,14 Millionen Menschen können sich nicht ausreichend mit Nahrung versorgen. Davon befinden sich schätzungsweise 14.000 Menschen bereits in einer katastrophalen Situation (IPC-Phase 5) und diese Zahl wird sich bis Oktober auf 28.000 verdoppeln. Der Ernst der Lage hat Tausende Menschen gezwungen, ihre Häuser auf der Suche nach Nahrung zu verlassen, während die Verbliebenen zu extremen Überlebensmaßnahmen gegriffen haben, wie dem Sammeln von Nahrung in der Wildnis. Aufgrund der abgelegenen Lage der Gemeinden und des schwach ausgebauten Straßennetzes waren nur wenige Menschen in der Lage, das Gebiet zu erreichen. Die akute Mangelernährung (Global Acute Malnutrition GAM) bei Kindern unter fünf Jahren hat sich in Madagaskar in den letzten vier Monaten fast verdoppelt und erreicht alarmierende 16,5 Prozent. Mit am schlimmsten betroffen ist der Bezirk Ambovombe, wo GAM-Raten von 27 Prozent ein Indiz für eine lebensbedrohliche Lage für viele Kinder sind. “Das reicht, um selbst den hartgesottensten humanitären Helfer zu Tränen zu rühren", sagte Beasley. „Die Familien leben schon seit Monaten von rohen roten Kaktusfrüchten, wilden Blättern und Heuschrecken. Wir können den Menschen, die hier leben, nicht die kalte Schulter zeigen, während die Dürre tausende von unschuldigen Leben bedroht. Jetzt ist es an der Zeit, aufzustehen, zu handeln und die madagassische Regierung weiterhin zu unterstützen, den Klimawandel aufzuhalten und Leben zu retten’’ WFP arbeitet seit Ende letzten Jahres eng mit der madagassischen Regierung und anderen Partnern zusammen, um den schweren Hunger zu bekämpfen. Da sich die Krise jedoch verschärft, müssen diese Bemühungen intensiviert werden. Letzte Woche traf sich Beasley mit dem Premierminister und hochrangigen Beamt*innen, um sofortige und langfristige Lösungen für diese Krise zu finden. WFP benötigt 78,6 Millionen US-Dollar, um außerhalb der Erntezeit lebensrettende Nahrungsmittel bereitzustellen, damit sich vor unseren Augen keine vermeidbare Tragödie abspielt. Quelle: https://de.wfp.org/pressemitteilungen/welt-darf-nicht-wegschauen-waehrend-familien-in-madagaskar-verhungern
Dürre und Hungersnot in Madagaskar content media
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Tom Klapproth
Mitbearbeiter

Einer der beiden Gründer & Geschäftsführer von Taniko

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