Murphys Law - Alles, was schief gehen kann, wird schief gehen

Wussten Sie, dass Sie als Firma eine EORI-Nummer (Economic Operators’ Registration and Identification) brauchen, um Waren in die EU zu importieren? Nein? Wir bis zum Eintreffen unserer Waren beim Zoll auch nicht.


Heute möchte ich Ihnen mal etwas über Murphys Law erzählen. Murphys Law, oder Murphys Gesetz, entstand durch eine Aussage des Wissenschaftlers Edward A Murphy über menschliches Versagen, bzw. Fehlerquellen in komplexen Systemen. Die ursprüngliche Fassung lautete:


„Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine  davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte  Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.

Daraus wurde dann vereinfacht abgeleitet:


 „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.

Bei uns ging in einer Woche so ziemlich alles schief, was schief gehen konnte - Murphys Gesetz eben. Wir druckten für unsere Veranstaltung "Ein Abend in Madagaskar" fehlerhafte Plakate. Auf den Plakten war die falsche Internetadresse angegeben. Aufgefallen war uns das erst, als die Plakate schon hingen. Mal eben verdoppelten sich somit die Ausgaben und für eine Woche hingen überall die falschen Plakate aus.


Dann kam unsere Lieferung beim Zoll an und wir sollten unsere oben schon erwähnte EORI Nummer angeben. Bis dato wussten wir allerdings noch nichts von eben dieser Nummer. Schnell war die Nummer beantragt, allerdings mit dem Vermerk, dass es üblicherweise 3 bis 4 Wochen dauern könnte, bis einem die EORI-Nummer zugewiesen wird.


Bis zur Veranstaltung waren es allerdings nur noch 2 Wochen und diese sollte eigentlich unseren Startschuss einläuten. Außerdem hatten wir bei dieser Bestellung wilden Pfeffer aus Madagaskar dabei. Sollte dieser jetzt 4 Wochen beim Zoll lagern, könnte er bis zur Abholung verdorben sein.